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Eine Chance das Ukrainische Kino im Kino Nowe Horyzonty vom 2. bis 29. April kennen zu lernen

In der Zeit vom 2. bis 28. April findet im Wrocławer Kino Nowe Horyzonty die ukrainische Filmreihe statt. Unentgeltliche Filmvorführungen verbunden mit Vorträgen und Treffen mit Filmemachern stellen einen Versuch dar, den Kanon des ukrainischen Kinos sichtbar werden zu lassen. 

Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, die ukrainische Kinematographie kennen zu lernen, die bisher in Polen nicht besonders populär war. Im Programm finden sich zwanzig Filme, darunter anerkannte Klassiker und das Kino junger Filmemacher, Kurzfilmreihen, abendfüllende Filme und Dokumentationen.  Zu den Filmen, die wir im April glücklicherweise sehen können, gehört der u.a. mit dem Grand Prix der Internationalen Kritikwoche in   Cannes und dem Europäischen Preis der Filmakademie ausgezeichnete „Stamm“. Der Film erzählt die Geschichte eines taubstummen Jungen, der versucht, sich an das System in der neuen Internatsschule anzupassen. Dieser von den Kritikern in der ganzen Welt hoch angesehene Film von Miroslav Slaboshpitsky ist ein wort- und musikloses Studium der dramatischen Welt junger Ukrainer.

Die Filmreihe wird von „Der Spieler” von Oleh Senzow eröffnet. Es ist die Geschichte von Alex, einem Jungem aus einem ukrainischen Dorf, der sich in der realitätsfremden virtuellen Welt einschließt und zum wahren Quake König wird. Dadurch, dass der Filmemacher bei einem wirklichen Tournier gedreht und Laienschauspieler eingesetzt hatte, ist es ihm gelungen, einen durch und durch wirklichkeitsnahen Film zu schaffen.

Es lohnt sich auch den Abschlussfilm der Filmreihe zu sehen. „Maidan. Revolution der Würde“ in der Regie von Sergei Loznitsa zeigt den Verlauf der Demonstration von Gegnern der staatlichen Macht auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiev. Bezeichnet als Produktion über die Geburt eines Volkes liefert der Film ein Zeugnis tiefer politischer und gesellschaftlicher Änderungen in der Ukraine. Der polnische Filmkritiker, Tadeusz Sobolewski bezeichnet das Dokument in der Tageszeitung „Gazeta Wyborcza” als „gänzlich ohne Propaganda und ohne emotionale Erpressung. Reine Antropologie. Reines Kino.”.

Bei der Filmreihe gilt freier Eintritt. Unentgeltliche Karten sind an der Kinokassen jeweils fünf Tage vor den Filmvorführungen erhältlich.

Die Ukrainische Filmreihe wird im Rahmen des Lemberger Monats in der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław 2016 organisiert.

Mehr auf: www.kinonh.pl/ und www.wroclaw2016.strefakultury.pl/lviv

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